Biotic and abiotic decomposition of organic matter in soils

Der Abbau organischer Stoffe im Boden durch biotische, abiotische und photochemische Mechanismen wird untersucht unter Einsatz gleichmäßig 14C‐markierter organischer Substanz, wie Weizenstroh oder 14C‐markierter Humin‐ und Fulvosäuren, ferner mit Hilfe konventioneller Methoden. In vier separaten Ans...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autores principales: Scharpenseel, H.W., Freytag, J., Wurzer, M., Neue, H.U.
Formato: Journal Article
Lenguaje:Inglés
Publicado: Wiley 1984
Acceso en línea:https://hdl.handle.net/10568/166503
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author Scharpenseel, H.W.
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description Der Abbau organischer Stoffe im Boden durch biotische, abiotische und photochemische Mechanismen wird untersucht unter Einsatz gleichmäßig 14C‐markierter organischer Substanz, wie Weizenstroh oder 14C‐markierter Humin‐ und Fulvosäuren, ferner mit Hilfe konventioneller Methoden. In vier separaten Ansätzen, unter Verwendung eines schwach sauren Parabraunerde‐Ah‐Bodens aus Löß sowie stark sauren Materials einer schwach podsolierten sauren Braunerde aus pleistozänen Sanden, zeigten sich bei regelmäßig wiederholten Messungen (57 Meßgänge) über Jahreszeiträume hinweg ähnliche Abbauraten von 14C‐Fulvosäure und 14C‐HuminsäureGrößenordnungsmäßig ergab sich: biotisch: abiotisch (Hg‐Sterilisation) : biotisch + UV‐Strahlung : abiotisch + UV‐Strahlung = 100: 20: 70: 50.Die sterilen Proben entließen weiterhin CO2. Biotisch + UV zeigte Verluste gegenüber biotisch durch partielle UV‐Sterilisation. Abiotisch + UV erzielt höhere Werte als nur abiotisch durch zusätzlichen photochemischen Abbau. In einer umfangreichen Studie mit radiometrischen wie auch konventionellen Meßmethoden wurden an verschiedenen Böden Abbauarten unter biotischen, abiotischen und photochemischen Rahmenbedingungen in Gegenwart von Eisen, Aluminium, Kupfer, Zink, Blei und Quecksilber untersucht. Die Metallwirkung auf den Abbau läßt sich wie folgt zusammenfassen:Besonderes Verhalten unter biotischen Verhältnissen zeigen Ca und Al, die den Abbau fördern, während Hg, Pb, Cu, Fe und Zn die CO2‐Freisetzung erheblich mindern.Demgegenüber verursachten unter abiotisch/sterilen Verhältnissen besonders Cu und Hg, daneben Zn und Pb, in geringerem Maße auch Ca stärkere Reduktion der CO2‐Freisetzung. Nur unwesentliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Versuchsböden deuten auf mindere Bedeutung der bodeneigenen Parameter unter abiotischen Verhältnissen.Bei Einwirkung von UV‐Strahlung zeigte Ca unter biotischen Verhältnissen eine hohe, unter steril/abiotischen Verhältnissen schwach fördernde Wirkung auf die CO2‐Freisetzung. Auch Fe wirkt bei gleichzeitiger UV‐Strahlung anregend auf die CO2‐Abgabe, was in geringerem Maße auch für Pb und Hg gilt, insbesondere in Verbindung mit der Parabraunerde Harburg.Aufgrund der beobachteten CO2‐Abspaltung auch unter abiotisch‐sterilen Verhältnissen wurden letztlich Ansätze mit geglühtem Quarzsand in Kontrast zu Boden – wiederum mit biotischen, sterilen und biotisch oder steril plus Al oder plus Zn‐Ansätzen – durchgeführt. Auch im geglühten Sand kommt es zu einer deutlichen 14CO2‐Abgabe aus dem Abbau des zugegebenen markierten Strohs. Steigende Aluminiumlactatmengen, mehr noch Zugabe von Zinklactat, verursachen Abnahme der freigesetzten 14CO2 Raten.
format Journal Article
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publishDate 1984
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