| Sumario: | Adoption of sustainable intensification (SI) of agricultural practices is essential for increasing food
production in more sustainable way. Dis-adoption of agricultural technologies is pervasive among
smallholder farmers in sub-Saharan Africa after withdrawal of most programme interventions.
Based on data collected from 700 farm households of an agricultural research for development
programme in northern Ghana. This study i) examines alternative ways of inducing farmers into
adopting new agricultural technologies, ii) determines the marginal farm household entrants that
must be targeted during scaling-up and-out SI practices, and iii) identify the farm households that
benefited most from SI adoption during diffusion. Myriads of econometric methods that account
for sample selection bias were used while addressing the objectives of the study.
The empirical results show that inducing farmers to adopt SI practices resulted in an increase in
maize yield and net income of farmers. Results also suggest that the continuous inducement of
farmers led to positive and significant increase in maize yield and net income of induced farmers.
Point estimates reveal that stopping the inducement could have led to a decrease in maize yield
and net income of induced farmers. The findings also indicate that farmers’ resource endowment
and unobserved factors influence the marginal benefits of adopting SI practices, and that scalingup
SI practices will favour marginal farm household entrants associated with the least probability
of adoption based on observed socioeconomics characteristics. Finally, the results show that the
adopters that benefited most from adoption based on the net income of maize and legume yield
during SI diffusion are much more likely to live in highly resource endowed farm households with
relatively younger household heads and fewer household members. In addition, they are much
more likely to travel longer distances before reaching the nearest weekly market and motorable
road.
Overall, the study provides empirical evidence that the adoption of SI practices enhances farm
performance and household welfare, and that scaling-up should be targeted. The study also
suggests that the provision of support services is a necessary condition for sustaining adoption
and thus collaboration between programme interventions with key government ministries and
private business mechanisation firms are needed in the scaling-up policy decision making.
Zusammenfassung
Die Einführung nachhaltiger Intensivierung landwirtschaftlicher Praktiken ist für die Steigerung
der Nahrungsmittelproduktion auf nachhaltigere Weise unerlässlich. Die Disadoption von
Agrartechnologien ist häufig unter Kleinbauern in Afrika südlich der Sahara weit verbreitet,
nachdem Programminterventionen eingestellt wurden. Diese Studie basiert auf Daten von 700
bäuerlichen Haushalten, die im Rahmen eines landwirtschaftlichen Forschungsprogramms zur
Entwicklung im Norden Ghanas erhoben wurden. In dieser Studie werden i) alternative
Möglichkeiten untersucht wie Landwirte dazu gebracht werden können, neue
landwirtschaftliche Technologien zu übernehmen, ii) die marginalen landwirtschaftlichen
Haushalte bestimmt, die bei der Einführung von SI-Praktiken angesprochen werden müssen, und
iii) die landwirtschaftlichen Haushalte ermittelt, die am meisten von der Annahme von SIPraktiken
im Norden Ghanas profitiert haben. Um die Ziele der Studie zu erreichen wurden
mehrere ökonometrische Methoden eingesetzt, welche die Selektionsverzerrung der Stichprobe
adressieren.
Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die Anregung der Annahme der SI-Praktiken zu einem
Anstieg der Maiserträge und des Nettoeinkommens der Landwirte führte. Die Ergebnisse deuten
auch darauf hin, dass die kontinuierliche Anregung der Landwirte zu einem positiven und
signifikanten Anstieg der Maiserträge und des Nettoeinkommens der geförderten Landwirte
führte. Punktschätzungen zeigen, dass die Beendigung der Anreize zu einem Rückgang der
Maiserträge und des Nettoeinkommens der angeregten Landwirte geführt haben könnte. Die
Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass die Ressourcenausstattung der Landwirte und
unbeobachtete Faktoren den Grenznutzen der Einführung von SI-Praktiken beeinflussen und dass
die Ausweitung von SI-Praktiken marginale landwirtschaftliche Haushalte begünstigt, die auf der
Grundlage der beobachteten sozioökonomischen Merkmale die geringste Wahrscheinlichkeit der
Einführung haben. Schließlich zeigen die Ergebnisse, dass die "Adopter", die auf der Grundlage
des Nettoeinkommens aus Mais- und Leguminosenerträgen während der SI-Diffusion am
meisten von der Adoption profitiert haben, sehr viel wahrscheinlicher in ressourcenstarken
landwirtschaftlichen Haushalten mit relativ jüngeren Haushaltsvorständen und weniger
Haushaltsmitgliedern leben. Außerdem müssen sie mit größerer Wahrscheinlichkeit längere
Strecken zurücklegen, bevor sie den nächsten Wochenmarkt und die nächste befahrbare Straße
erreichen.
Insgesamt liefert die Studie empirische Belege dafür, dass die Einführung von SI-Praktiken die
landwirtschaftliche Leistung und das Wohlergehen der Haushalte steigert und dass eine
Skalierung und den Ausbau angestrebt werden sollte. Die Studie deutet auch darauf hin, dass die
Bereitstellung von Unterstützungsdiensten eine notwendige Bedingung für eine nachhaltige
Einführung ist und dass daher eine Zusammenarbeit zwischen wichtigen Ministerien und privaten
Mechanisierungsunternehmen bei der politischen Entscheidungsfindung für die Skalierung und
den Ausbau erforderlich ist.
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